Dialog-Projekt „Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie“

Juli 15, 2015 in News von Ulrike Roehr

Das Dialog-Projekt „Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie“ (http://www.wuf.diejungeakademie.de/ ) ruft zur Mithilfe auf: Die online Dialog-Plattform gibt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen rund um dieses Thema (auf Wunsch) anonym zu dokumentieren.

Das Projekt zielt auf einen Überblick über all jene Faktoren, die die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie in Deutschland hemmen bzw. fördern. Es soll auf mögliche oder bereits existierende Lösungen für die bestehenden Probleme hinweisen und ein Forum für Diskussionen bieten. Die Dialog-Plattform wird ausdrücklich das ganze Spektrum positiver und negativer Erfahrungen in sachlicher Darstellung sammeln. Die Initiative richtet sich nicht nur an Frauen, sondern auch an Männer; an Eltern wie an Kinderlose.

Die aktive Laufzeit wird vom 1. Juni bis 31. August 2015 andauern. Zunächst mit einer Initial Statement Phase, in der sich verschiedene Persönlichkeiten aus der Wissenschaft und der Gesellschaft zu dem Thema äußern. Ab dem 15. Juni 2015 wurden erste Beiträge online gestellt. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Anhang.

Sollten Sie noch Fragen haben oder wenn Sie unser Projekt unterstützen wollen, worüber wir uns sehr freuen, stehen wir gerne zur Verfügung.

blog@diejungeakademie.de

 

Der Blog „Wissenschaft und Familie. Vereinbar?“ ist ein Projekt der Jungen Akademie, Berlin.

Projektverantwortlich sind Prof. Dr. Veronika Lipphardt, Prof. Dr. Giesela Rühl.

Projektredakteurin ist Karoline Seifert und Projektkoordinatorin ist Anna Sohrauer

Sustainable Care: Sorgsam mit Mensch und Natur

Juli 1, 2015 in News von Ulrike Roehr

Das partizipative Forschungsprojekt „Sustainable Care“ befasst sich mit den Potenzialen einer nachhaltigen Sorgekultur im Krankenhaus. „Mit diesem Ansatz sprechen wir den sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang sowohl mit Menschen – insbesondere älteren, schwer kranken, an Demenz leidenden und sterbenden PatientInnen – und mit knappen ökologischen, sozialen und finanziellen Ressourcen an“, erklärt Katharina Heimerl vom Institut für Palliative Care und OrganisationsEthik.

Das zweijährige Projekt „Sustainable Care“ wird vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gefördert. Durchgeführt wird es vom Institut für Palliative Care und Organisationsethik, vom Institut für Soziale Ökologie und vom Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung. Diese drei Institute der Wiener IFF kooperieren mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Donauspitals/SMZ-Ost Wien.

Weitere Informationen

Wirtschaft ist Care: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen

Juni 22, 2015 in News von Ulrike Roehr

Die Ökonomie ist zu einer Art Leitwissenschaft geworden, aus der viele Menschen ihre Anschauungen über „normal“ und „richtig“ beziehen, über den Wert von Beziehungen und Tätigkeiten. Doch ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vor. Welche Folgen hat diese Auslassung?

Zur Beantwortung dieser Frage unternimmt die Theologin Ina Praetorius in ihrem Essay „Wirtschaft ist Care“ eine Reise durch die Ideengeschichte des Abendlandes und zeigt die tiefe Verwurzelung einer ungerechten, zweigeteilten Ordnung in unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsorganisation.

Einen Auszug aus dem Essay gibt es hier

Der von der Heinrich Böll Stiftung herausgegebene 88-seitige Essay ist hier herunterzuladen

Hoffnungsträger Green Economy?

Juni 1, 2015 in News von Ulrike Roehr

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ diskutieren unsere CaGE-Kolleginnen Daniela Gottschlich, Sarah Hackfort und Dörte Segebart ob die Green Economy tatsächlich eine Alternative zum ressourcenintensiven Wachstumsmodell darstellt bzw. was eine kritische Analyse ihrer konkreten Ausgestaltung dazu beitragen kann, dass sie zu einer wirklichen Alternative wird.

Weitere Informationen

Call for Papers: (Bio-)Diversität, Geschlecht und Intersektionalität

Mai 26, 2015 in News von Nanna Birk

Bereits am 30.5.2015 ist die Deadline zur Einreichung von Beiträgen für eine Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg), die sich mit Geschlecht, Intersektionalität und Biodiversität befasst.

Den Aufruf in deutsch und englisch finden Sie hier