Who is Who

Christine AxChristine Ax

Ökonomin, Philosophin, Wissenschaftlerin, Autorin und Mutter. Beirätin im Projekt CaGE Care, Gender und Green Economy. Christine Ax forscht und schreibt über Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens mit einem Schwerpunkt auf lokale Ökonomie, Handwerk und Degrowth. Extensive Arbeit, Arbeit die gut fürs Leben ist und ihren Lohn auch in selber trägt, als Quelle von Wohlstand und Glück ist für Christine Ax eine nachhaltige Alternative zu einem mit Ressourcen- und Energieverbrauch verbundenen Konsum. Sie arbeitet und schreibt in Hamburg und Wien und ist Mitglied im Netzwerk Versorgendes Wirtschaften.

Ausgewählte Publikationen von Christine Ax:

  • Ax, Christine (2014): Nur Leben ist Reichtum – Japan auf dem Weg in die Postwachstumsgesellschaft, Edition Zeitpunkt.
  • Ax, Christine (2013): Arbeit – gut fürs Leben, in: Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften (Hrsg.): Wege Vorsorgenden Wirtschaftens. Metropolis, Marburg, S. 297-310.
  • Ax, Christine (2013): Wachstumswahn. Was uns in die Krise führte – und wie wir wieder herauskommen. Ludwig, München.
  • Ax, Christine (2009): Die Könnensgesellschaft. Mit guter Arbeit aus der Krise. Rhombos, Berlin.

Adelheid Biesecker

Adelheid Biesecker

Prof. i.R., Beirätin im Projekt CaGE Care, Gender und Green Economy. Bis 2004 war Adelheid Biesecker Professorin für Ökonomische Theorie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind vor allem die Geschichte ökonomischer Theorie, Mikroökonomik aus sozial-ökologischer Perspektive, Ökologische Ökonomik, Feministische Ökonomik und Zukunft der Arbeit. Sie ist Mitglied im Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften und in der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ).

Ausgewählte neuere Publikationen von Adelheid Biesecker:

  • Biesecker, Adelheid / von Winterfeld, Uta (2014): Extern? Weshalb und inwiefern moderne Gesellschaften Externalisierung brauchen und erzeugen. Expertise, gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Working Paper 2/2014 der DFG-KollegforscherInnengruppe Postwachstumsgesellschaften. Jena
  • Biesecker, Adelheid / Gottschlich, Daniela (2013): Wirtschaften und Arbeiten in feministischer Perspektive – geschlechtergerecht und nachhaltig?, in: Hofmeister, Sabine/ Katz, Christine/ Tanja Mölders (Hrsg.): Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit. Die Kategorie ‚Geschlecht‘ in den Nachhaltigkeitswissenschaften, Opladen, S. 178-189.
  • Biesecker, Adelheid / von Winterfeld, Uta (2013): Geld, Wachstum und gutes Leben, in: Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften (Hrsg.): Wege Vorsorgenden Wirtschaftens. Metropolis, Marburg, S. 257-275.
  • Biesecker, Adelheid/ Hofmeister, Sabine (2010): Focus: (Re)Productivity. Sustainable relations both between society and nature and between the genders, in: Ecological Economics, Vol. 69 (2010), No.8, S. 1703-1711.

Nanna BirkNanna Birk

Nanna Birk ist Sozialwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt CaGE. Seit 2014 arbeitet sie bei genanet – Leitstelle Gender Umwelt Nachhaltigkeit angesiedelt bei LIFE e.V. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Chancengleichheit, Empowerment, nachhaltiger Konsum und Green Economy.
Im Zuge der Staatsreform in Ecuador verfasste sie für das das Instituto de Altos Estudios Nacionales (IAEN) in Quito ein Handbuch für die MitarbeiterInnen des öffentlichen Dienstes zum Thema Bürgerbeteiligung und forschte zum Thema nachhaltige Entwicklung.
Sie ist Absolventin der Universität von Amsterdam mit einem M.Sc. in International Development Studies.

Gottschlich_Daniela_795-4511_WEB

 

Dr. des., Leiterin Forschungsnachwuchsgruppe „PoNa“, Institut für Nachhaltigkeitssteuerung (INSUGO), Leuphana Universität Lüneburg. Daniela Gottschlich ist Politikwissenschaftlerin und leitet seit August 2008 die Forschungsnachwuchsgruppe „PoNa – Politiken der Naturgestaltung. Ländliche Entwicklung und Agro-Gentechnik zwischen Kritik und Vision“ im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung des BMBF an der Leuphana Universität Lüneburg. Die theoretische Auseinandersetzung mit Care als nicht nur ökonomischem Handlungsprinzip, sondern als politischem und gestalterischem sozial-ökologischem Prinzip einer (vor)sorgenden Demokratie und ihrem Umgang mit (Risiko-)Technologie bildet einen zentralen Bestandteil ihres Habilitationsvorhabens, das sie im Rahmen der Forschungsnachwuchsgruppe „PoNa“ verfolgt. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge sowie lokale, nationale und transnationale Projekte zu den Themenkomplexen „Care Economy, Neudefinition und Verteilung aller gesellschaftlich notwendigen Arbeit, feministische Ökonomie“ sowie zu „Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Natur- und Geschlechterverhältnissen“.
Lehre zu Umweltgerechtigkeit, Sozialer Ökologie, Nachhaltigkeit & Gender, u. a. Mitarbeit im Beirat des Projektes „Green Economy gender_gerecht“ von LIFE e.V.

Friederike Habermann

Friederike Habermann
 

Dr. phil. in Politischer Wissenschaft, Volkswirtin und Historikerin sowie Beirätin im Projekt CaGE Care, Gender und Green Economy. Friederike Habermann ist als Autorin und freie Wissenschaftlerin tätig. Über die Umwelt- und die Frauenbewegung politisiert, arbeitet sie seit Jahrzehnten zu einer feministisch und ökologisch ausgerichteten Ökonomie. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich neben den Möglichkeiten alternativen Wirtschaftens mit dem Verwobensein von Herrschaftsverhältnissen sowie mit Globalen Sozialen Bewegungen.

Ausgewählte Publikationen von Friederike Habermann:

  • Habermann, Friederike (2014): Die Freiheit, so zu leben, wie wir es wollen, in: Konzeptwerk Neue Ökonomie (Hrsg.), Zeitwohlstand. Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben, oekom, München, S. 14-25.
  • Habermann, Friederike (2012): Wir werden nicht als Egoisten geboren, in: Silke Helfrich/Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat, transcript, Bielefeld, S. 39-44.
  • Habermann, Friederike (2009): Halbinseln gegen den Strom. Anders leben und wirtschaften im Alltag, Stiftung Fraueninitiative, Ulrike-Helmer-Verlag, Königstein.
Sarah Hackfort

Politikwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geografische Wissenschaften der Freien Universität Berlin Sarah Hackfort arbeitet im Projekt CaGE zum Thema Wissenschaftliche Einrichtungen, Gender, Care und Green Economy – Innovationen und Strategien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Sozialwissenschaftliche Umwelt- und Klimaforschung, Politische Ökologie, Feministische Theorie und Geschlechterforschung, Wissens- und Wissenschaftspolitik

Ausgewählte Publikationen von Sarah Hackfort:

  • Hackfort, Sarah (2014): Für eine Feministische Politische Ökologie des Klimawandels – Überlegungen zu einer erweiterten Analyseperspektive auf Geschlecht und Anpassung, in PROKLA – Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, Heft 174 – 44. Jahrgang 2014, S. 93-110.
  • Hackfort, Sarah/ Burchardt, Hans-Jürgen  (2012): Geschlecht und Klimawandel – Feministische Perspektiven auf Verwundbarkeit in Chiapas, Mexiko, in: Dietz, Kristina/Burchardt, Hans-Jürgen/Öhlschläger, Reinhard: Umwelt und Entwicklung im 21. Jahrhundert – Perspektiven auf Lateinamerika, Nomos, S. 151-164.
  • Hackfort, Sarah (2012): Machtkämpfe im Paradies – Mit REDD+ zwischen Klimaschutz und Landkonflikten in Chiapas, Mexiko, Interdisciplinary Research on Climate Change Mitigation and Adaptation, CliMA Discussion Paper 02/2012.
Foto: Wiki

 

Magistra Artium in Politikwissenschaften, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geografische Wissenschaften, Freie Universität Berlin. Claudia König ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in CaGE und arbeitet dort im Projektbaustein zu „Wissenschaftlichen Einrichtungen, Care und Green Economy – Innovationen und Strategien“. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen zu Wissen, Wissensproduktion und -transfer, vor allem in Kontext von Entwicklungsforschung und postkolonialen Theorien. In ihrer Magisterarbeit untersuchte sie die Rolle von lokalem Wissen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und analysierte dabei insbesondere das mögliche Zusammenwirken verschiedener Wissensformen. Sie hat mehrere Jahre Arbeitserfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit. Von 2010 bis 2013 lebte sie mit ihrer Familie in Belém (Brasilien), wo sie in diskurstheoretischen Ansätzen zu marktbasierten Klimaschutzinstrumenten geforscht und die Auseinandersetzungen innerhalb der brasilianischen Klimabewegung zu Green Economy untersucht hat.

roehr_7x10

 

Dipl. Ing, Dipl. Soz., koordiniert das Gesamtvorhaben und arbeitet in mehreren Projekten bei LIFE e.V. zur Verbindung von grünem bzw. nachhaltigem Wirtschaften mit Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Das Projekt „Green Economy gender_gerecht“ hatte die Zielsetzung, die Diskussion über nachhaltiges Wirtschaften in Frauenverbänden anzuregen, auf Basis vorhandener Forschungsergebnisse (und gemeinsam mit Forscherinnen) Positionen und Diskussionspapiere zu entwickeln und Hintergrundmaterial bereitzustellen. KooperationspartnerInnen waren u.a. der Deutsche Frauenrat und der Verband deutscher Unternehmerinnen.  Bei einem internationalen Workshop zu Care im Kontext von Green Economy „Green economy and green growth – who cares? diskutierten VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen ihre unterschiedlichen Positionen, die nachfolgend in Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert Stiftung weiter entwickelt wurden bzw. aktuell noch werden. Ein weiteres Projekt, das in Kooperation mit dem Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum WeiberWirtschaft eG durchgeführt wird, erforscht wie Frauenunternehmen Care und Umweltschutz in ihren Betrieben umsetzen und unterstützt Gründerinnen bei diesbezüglichen Anliegen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von Ulrike Röhr liegt bei den Genderaspekten der Energie- und Klimapolitik, die wiederum eng mit der Wirtschaft und mit Mensch-Umwelt-Beziehungen verknüpft sind.

Roth, Stephanie

 

M. Sc. Sustainability Sciences, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt „CaGE – Care, Gender and Green Economy“ sowie der Forschungsnachwuchsgruppe „PoNa – Politiken der Naturgestaltung“, Institut für Nachhaltigkeitssteuerung (INSUGO), Leuphana Universität Lüneburg. Stephanie Roth hat an der Universität Lüneburg „Nachhaltigkeitswissenschaften“ studiert. Sie war bereits während des Studiums einige Jahre in unterschiedlichen Projekten am Institut für Nachhaltigkeitssteuerung (erwerbs)tätig. Sie beschäftigt sich im universitären Kontext schwerpunktmäßig mit Gender und Nachhaltigkeit, Postkolonialer Theorie und Sozialer/Politischer Ökologie. In ihrer Masterarbeit entwickelte sie (gemeinsam mit Lea Koch) durch die Verknüpfung feministischer Ansätze aus Sozialer Ökologie und Postkolonialer Theorie „eine machtkritische Perspektive auf die Positionen von Nichtregierungsorganisationen zu land grabbing“.
Jenseits von Erwerbsarbeit beschäftigt Sie sich mit politischer Bildungsarbeit, lehrt und lernt u. a. mit Anti-Bias-Ansätzen und -Methoden. Weitere vornehmlich für ihre Lebensrealität relevante Themen sind alternative Wohn- und Lebenskonzepte sowie solidarische Formen des Wirtschaftens.

Segebart

 

Dr., Junior Professorin für Entwicklungs- und Geschlechterforschung, Freie Universität Berlin. Dörte Segebart leitet in CaGE den Projektbaustein zu „Wissenschaftlichen Einrichtungen, Care und Green Economy – Innovationen und Strategien“. Sie hat langjährige Forschungserfahrungen im Bereich Mensch-Umwelt- und Geschlechterforschung und beschäftigt sich vor allem mit Themen der Steuerung nachhaltiger Entwicklung, beispielsweise in der Kommunalplanung in Brasilien (Promotionsthema). Sie arbeitete im Bereich des ökologischen Landbaus in Nicaragua und untersuchte dabei speziell die Situation von Frauen. Ein regionaler Schwerpunkt liegt zur Zeit auf dem Amazonasgebiet: Sie beschäftigt sich dabei mit Themen der nachhaltigen und partizipativen Naturressourcennutzung und der Stärkung von Wertschöpfungsketten von Nicht-Holz-Wald-Produkten (Projekt Puxirum des DAAD-NoPa-Programms) sowie mit Themen der Zahlung für Umweltdienstleistungen im Kontext der Debatten um Klimawandel. Sie hat sich ausführlicher mit der Integration von Genderaspekten in der bundesdeutschen und europäischen Kommunalplanung beschäftigt und hat ebenfalls zu theoretisch-konzeptionellen Themen der Geschlechterforschung publiziert. 2010 hat sie das Konzept zur „Gleichstellung und Familienfreundlichkeit“ (Strategien für die Jahre 2010-2020) für den Fachbereich Geowissenschaften der FU Berlin entwickelt. 2010/2011 war sie Mitglied in der Kommission zur Umsetzung der Gleichstellungsstandards der DFG an der FU Berlin.
Seit 2011 ist sie Mitglied in der Kommission zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen an der FU Berlin. 1994-96 war sie als Frauenbeauftragte im Fachbereich Geowissenschaften der FU Berlin tätig.

Brigitte Young

Brigitte Young
 

Prof. em., Beirätin im Projekt CaGE Care, Gender und Green Economy. Brigitte Young war Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale/Vergleichende Politische Ökonomie am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Globalisierung, Weltwirtschaft, Internationale Politische Ökonomie, Finanzmärkte, Welthandel und WTO, Global Governance, und Feministische Makroökonomie. Sie war Mitglied im „Fortschrittsforum” zur Begleitung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Wachstum-Wohlstand-Lebensqualität”. Sie ist Mitglied in der Forschungs-Initiative NRW in Europe (FINE), Deutsche Delegierte im EU-COST Projekt „Systemic Risks, Financial Crisis and Credit – The Roots, dynamics and consequences of the Subprime Crisis“ und leitet die Arbeitsgruppe „Systemic Risks, Crisis, and the Search for Financial Stability in Modern Finance. Sie ist des Weiteren Mitglied des Scientific Advisory Committee des von der EU-7RP geförderten Projekts “Financialisation, Economy, Society and Sustainable Development” der University of Leeds, UK.

Ausgewählte Publikationen von Brigitte Young:

  • Young, Brigitte (2012): Zwei getrennte Welten? Finanzökonomie und Geschlechterforschung, in: Kurz-Scherf, Ingrid / Scheele, Alexandra (Hrsg.): Macht oder ökonomisches Gesetz? Zum Zusammenhang von Krise und Geschlecht, Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 36-51.
  • Young, Brigitte / Bakker, Isabella / Elson, Diane (Hrsg.) (2011): Questioning Financial Governance from a Feminist Perspective, London: Routledge.
  • Young, Brigitte / Schuberth, Helene (2010): The Global Financial Meltdown and the Impact of Financial Governance on Gender, Garnet Policy Brief.
  • Young, Brigitte / Christoph Scherrer (Hrsg.) (2010): Gender Knowledge and Knowledge Networks in International Political Economy, Baden-Baden: Nomos Verlag.
  • Young, Brigitte (Hrsg.) (2007): Die Politische Ökonomie des Dienstleistungsabkommens (GATS). Gender in EU und China, Baden-Baden: Nomos Verlag.