Sustainable Care: Sorgsam mit Mensch und Natur

Juli 1, 2015 in News von Ulrike Roehr

Das partizipative Forschungsprojekt „Sustainable Care“ befasst sich mit den Potenzialen einer nachhaltigen Sorgekultur im Krankenhaus. „Mit diesem Ansatz sprechen wir den sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang sowohl mit Menschen – insbesondere älteren, schwer kranken, an Demenz leidenden und sterbenden PatientInnen – und mit knappen ökologischen, sozialen und finanziellen Ressourcen an“, erklärt Katharina Heimerl vom Institut für Palliative Care und OrganisationsEthik.

Das zweijährige Projekt „Sustainable Care“ wird vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gefördert. Durchgeführt wird es vom Institut für Palliative Care und Organisationsethik, vom Institut für Soziale Ökologie und vom Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung. Diese drei Institute der Wiener IFF kooperieren mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Donauspitals/SMZ-Ost Wien.

Weitere Informationen

Wirtschaft ist Care: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen

Juni 22, 2015 in News von Ulrike Roehr

Die Ökonomie ist zu einer Art Leitwissenschaft geworden, aus der viele Menschen ihre Anschauungen über „normal“ und „richtig“ beziehen, über den Wert von Beziehungen und Tätigkeiten. Doch ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vor. Welche Folgen hat diese Auslassung?

Zur Beantwortung dieser Frage unternimmt die Theologin Ina Praetorius in ihrem Essay „Wirtschaft ist Care“ eine Reise durch die Ideengeschichte des Abendlandes und zeigt die tiefe Verwurzelung einer ungerechten, zweigeteilten Ordnung in unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsorganisation.

Einen Auszug aus dem Essay gibt es hier

Der von der Heinrich Böll Stiftung herausgegebene 88-seitige Essay ist hier herunterzuladen

CaGE-Text jetzt auch in englisch

Februar 22, 2015 in News von Ulrike Roehr

Doing Sustainable Economy at the Crossroads of Gender, Care and the Green Economy. Debates – Common Ground – Blind Spots. So lautet der englische Titel unseres CaGE-Textes 1, der jetzt in der Übersetzung und ergänzt um die entsprechenden Empfehlungen aus den CaGE-Texten 3, vorliegt. Wir wollen damit einen Beitrag zur Vernetzung mit Wissenschafter_innen in Europa leisten, aber auch zu den internationalen Debatten beitragen.
Die CaGE-Texts 4/2014 sind hier herunterzuladen.

8. März: Aufruf für gute Sorge und gutes Leben

Februar 20, 2015 in Allgemein, News von Nanna Birk

Das Netzwerk Care Revolution ruft zu einer gemeinsamen Aktionen am 8.März auf, um für gute Sorge und ein gutes Leben zu demonstrieren.

In dem Aufruf werden Ziele und erste Schritte genannt, die für gute Sorge und gutes Leben nötig sind. So z.B. ausreichendes Einkommen für alle, um die eigene Existenz zu sichern. Mit dem Aufruf des Netzwerks Care Revolution, in dem über 70 Organisationen, Initiativen und (Gewerkschafts-)Gruppen verbündet sind, sollen unterschiedliche soziale Bewegungen und Initiativen zum 8. März mobilisiert werden – zu Aktionen und Demonstrationen, die mehr sein sollen als die üblichen Frauentagsrituale.

Zeitschrift Widersprüche widmet sich der Care-Arbeit

Dezember 16, 2014 in News von Nanna Birk

Die jüngste Ausgabe der Zeitschrift Widersprüche. Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich (Heft 134, Dezember 2014) widmet sich unter dem Titel Arbeit am Leben – Care-Bewegung und Care Politiken Fragen und Herausforderungen der Care-Arbeit. Sie enthält u. a. Beiträge zum Grundeinkommen und seiner Bedeutung für Care-Arbeit und Care-Revolution.

Die Beiträge stammen u.a. von Ina Praetorius, Gabriele Winkler, Ronald Blaschke und Dagmar Paternoga, die auch an der internationalen Arbeitstagung Das bedingungslose Grundeinkommen in der feministischen und postpatriarchalen Debatte im September 2014 in Berlin beteiligt waren.